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Clara Morgenthau Soul Painting Blog

Achtung! Suchtpotenzial durch zu viel Freude am Malen. Hier beim Monoprinting

Kennt Ihr das? Man liebt eine Arbeit oder Tätigkeit so sehr, dass einem immer noch mehr Ideen kommen im Geist. Dies noch. Jenes noch. Der Geist ist schneller als die Hände und man kommt in Stress, obwohl man eigentlich eine Tätigkeit macht, die man liebt und mit der man ganz glücklich ist. Man entfernt sich mit viel Spaß und Stress von seiner Seele.

So ergeht es mir oft beim Monoprinting und auch bei Christiana* bei unserem letzten 7-Tage Soul-Painting Workshop konnte ich das Gleiche beobachten. Hier ist ihre Geschichte:

Christiana* arbeitet in der Jugendarbeit und kümmert sich darum, dass Waisenkinder gute Pflegefamilien bekommen. Sie malt seit ihrer Kindheit und ihr zweites Standbein sind Lumilomi-Massagen. Im Alltag kommt sie leider nicht so sehr zum Malen. Sie hat einen wunderbaren Arbeitgeber, der ihr jedes Jahr eine Bildungsreise finanziert. Letztes Jahr hat sie sich für eine Woche Yoga entschieden, aber dieses Jahr wollte sie eine Malreise machen.  Im Internet googelte sie entsprechend und ist auf meine Website gestossen.

Am Anreisetag machte Johannes in der Küche den Begrüßungstrunk mit Kokosmilch, Bananen und Ananas-Saft. Kurz vor 20 Uhr fuhr er los, um Christiana vom Bahnhof in Freiberg ab zu holen. Es war schon die Herbstdunkelheit angebrochen, als im Garten das Scheinwerferlicht des Autos zu sehen war.

Johannes war mit Christiana vom Bahnhof zurück. Christiana war relativ groß gewachsen und sah trotz der Anreise entspannt aus. Mit ihren weichen Gesichtszügen, ihrem Lächeln und ihrer gleichzeitig souverän, selbstbewussten und liebevoll, offenen, sanften Art war sie mir sofort symphatisch.

Christiana war an den ersten Tagen im Atelier voll souverän. Bei den Seelen-Collage ließ sie sich von Anfang an von ihrer Seele führen. Es war wunderbar. Man merkte, dass sie schon öfter in ihrem Leben gemalt hat und dass sie Zugang zu ihrer Seele hat und beides verbinden kann.

Beim Skizzieren in der Natur legte sie so eine verspielte Art an den Tag. Es machte Spaß, ihr zuzuschauen. Ihre Hand gleitete sanf und wellenförmig auf dem Skizzierpapier und es entstanden lauter märchenhafte Wesen wie in einem Feenwald, so dass sie für den Rest der Malreise den Namen „Kinderbuchillustratorin“ von uns bekam.

Auch beim Skizzieren im Gunzenhauser-Museum in Chemnitz zeigte sie diese eher verspielte Art des Skizzierens mit sanften und wellenförmigen Strichen.

Das Art-Journalling, bei dem die andere Kursteilnehmerin ihren Höhepunkt fand, war für Christiana nicht so euphorisch. Aber dafür umso mehr das Monoprinting.

Als ich Christiana beim Monoprinting beobachtete, konnte ich sehen, wie ihr immer mehr Ideen durch den Kopf gingen, aber ihr Körper eindeutig langsamer war. Sie wurde sichtlich immer aufgeregter. Ihre Augen blitzten auf, die Augen schossen nach vorne und ein maskenhaftes Grinsen lag in ihrem Gesicht. Immer mehr Drucke entstanden, so dass am Nachmittag ein richtiger Blätterwald zusammen gekommen war, den sie sich selbst kreiert hat. Hier beim Monoprinting hat sie die Leidenschaft gepackt. Monoprinting war ihr roter Punkt.

Als ich Christiana mit diesem Grinsen auf dem Gesicht sah, erinnerte ich mich an mich, wenn ich Monoprinting mache. Alles scheint mich dann zu überrollen. Die Dinge geschehen dann einerseits so schnell, dass so viel Material angehäuft wird. Man will immer noch weiter machen, hat immer noch mehr Ideen. Und noch mehr Ideen und kommt dann in ein Stadium, wo man nicht mehr mit seiner Seele ist. Was auch total lustig ist. Aber es ermüdet doch sehr. Oder es scheint in ein Chaos abzugleiten, was auch einen gewissen Reiz hat.

Auf der anderen Seite sah ich die Reaktion von Michaela*, der anderen Workshop-Teilnehmerin. Sie sagte gelassen: „Mir ist es jetzt genug. Ich höre auf.“ Da war ich fast ein bisschen neidisch. Und mir wurde bewusst, dass es wichtig war, unsere Monoprinting-Euphorie zu zügeln. Es ist wichtig, eine Balance zu finden zwischen der Freude an der geliebten Arbeit bzw. Tätigkeit und einem gesunden Abstand davon.

Wir haben uns dann darauf geeinigt, am letzten Maltag im Atelier „open end“ zu machen.

Am nächsten Tag brachten wir alle gemeinsam Christiana zum Bahnhof in Freiberg zu ihrem Zug Richtung Hof. Sie hatte am Anfang schon angekündigt, dass sie den Sonntag zu Hause noch nutzen wollte, um sich entspannt auf die Arbeit am Montag vorzubereiten.

Ich wünsche Christiana noch viele weitere tolle Monoprints und wunderbare Malreisen. Ich würde mich freuen, sie wieder im Soul-Painting-Atelier zu sehen. Sie war so eine wunderbare Seele, die man immer gerne um sich hat.

Alles Liebe,

 

 

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Clara Morgenthau - Visionärin

...und dann fand ich im August 2014 im Alter von 48Jahren meine Berufung, meine Bestimmung.
Sie ist unauflöslich mit
Soul-Painting verbunden. 

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Deine unvergesslichen Momente finden statt, wenn der spielerische Geschmack von Kunst Dein Herz und Deine Seele umspült...

Male hier mit mir einen Abdruck Deiner Seele...

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Wenn Du alles um Dich herum vergisst, Die Zeit wie im Flug vergeht und um Dich herum alles heiter und schön ist kann es sein, dass Du gerade Soul-Painting machst...

 Hier kannst Du sehen, was TeilnehmerInnen über meine Workshops sagen .... 

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